die Programmhighlights von Arte für das 3./4. Quartal 2017 › Meedia

Man habe sich bereits selbst beschenkt, sagt Mütter zu Beginn der Programmpräsentation. Erst mit zwei neuen Formaten Anfang März („Beide Formate haben sich gut etabliert.“), einem Design-Rebrush (Ende März) und schließlich einer neuen Arte-Mediathek (Ende April). So weit, so gut. Nur: Hat der Fernsehsender für Europa, der heute seinen 25. Geburtstag feiert, auch in Sachen Einschaltquoten allen Grund zum Feiern gehabt?

Ja, meint Mütter: Im Vergleich zum Vorjahr (von Januar bis einschl. Mai) habe der deutsch-französische Sender rund sechs Prozent Gesamtmarktanteil zulegen können, der Kulturkanal liegt damit nun bei einem Gesamtmarktanteil von 1,1 Prozent. Ob das genügt? Die natürliche Antwort darauf müsse heißen: „Natürlich nicht. Wir wollen immer mehr Menschen mit unserem Programm überzeugen“, so Mütter, „aber für uns ist auch die Reichweite wichtig“. Demnach erreiche man pro Woche rund 9,8 Millionen TV-Zuschauer in Deutschland, die mindestens 15 Minuten auf Arte verweilen. In Frankreich seien das übrigens 11,5 Millionen, im Verbund also knapp 21 Millionen Zuschauer. Nicht unwesentlich dazu beigetragen haben etwa ein Themenabend zu Donald Trumps US-Präsidentschaft (1,3 Mio. Zuschauer in Deutschland, 520.000 Aufrufe in der Mediathek) und die Berichterstattung über Emmanuel Macron, den neuen französischen Präsidenten.

„Fish ’n‘ Chips“ mit Johnny Rotten

„Very british“ soll bei Arte der Sommer werden – mit Sex Pistols-Frontmann und Punk-Ikone Johnny Rotten (61) als Moderator, der in kurzen Einspielern durch die Reihe führt. Der „Summer of Fish ’n‘ Chips“ widme sich sechs Jahrzehnten britischer Popkultur – „weil Großbritannien – Brexit hin oder her – die Herzkammer des Pop ist“, sagte Oliver Schwehm von der Arte-Kulturredaktion. Eine Video-Grußbotschaft von Rotten selbst gab es obendrauf: „Hamburg hat die Beatles zu dem gemacht, was sie heute sind. Also habe ich nicht viel, für das ich…

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